Übungstage Verhalten am Schwarzwild und Hasenspur

Bei guten Wetterbedingungen nutzen am Sonntag, den 6.3.2022, 12 Hundeführer und Hundeführerinnen die Gelegenheit mit ihren jungen Schwarzwildbracken das Verhalten am Schwarzwild zu üben. Zielort war das Gatter Stadtroda, wo die Teilnehmenden herzlich empfangen wurden. Marcel Wand (Obmann für Hundeausbildung) und der anwesende Gattermeister gaben wertvolle Tipps und Hinweise an die Anwesenden weiter. Für die meisten Kopov`s war es der erste Kontakt mit Schwarzwild. Die Schwarzwildbracken zeigten gute bis sehr gute Anlagen was Findewillen und Laut betrifft. Ein gelungener Übungstag, alle Anwesenden fuhren zufrieden nach Hause.

Eisig war der morgen, des 19.3., 7.00 Uhr trafen sich Hundeführer und Hundeführerinnen zum Übungstag Hasenspur. Marcel Wand konnte nicht wie geplant dabei sein, so übernahm Revierinhaber Jörg Schlösser die Einweisung der Anwesenden in den Umgang mit dem Hund. Mit Wärmebildausrüstung wurden die Feldhasen auf der Ackerfläche ausgemacht.

Nach kurzer Absprache und unter Berücksichtigung des Windes wurden die Feldhasen angelaufen. Jede Schwarzwildbracke konnte ihre Anlagen an mehreren ausgemachten Hasen unter Beweis zeigen. Dann war bei den Hunden sprichwörtlich die Luft raus, stieg doch dir Lufttemperatur bzw. der ein oder andere Hund nutzte die Gelegenheit kurz das Revier eigenständig zu erkunden. Die Hunde zeigten einen guten Spurwillen und der Spurlaut war vorhanden. Für die Hundeführer und Hundeführerinnen war der Tag insofern wertvoll, konnten sie das Ansetzen der Hunde auf die Hasenspur üben. Bei vergangenen Prüfungen war dies oft das Manko, der Hase wurde ausgemacht und das Ansetzen des Hundes erfolgte zu spät oder klappte gar nicht.

An beiden Übungstagen wurden die gezeigten Leistungen im guten Austausch im Abschluss reflektiert, am Rande konnten gute Gespräche geführt werden. Zusammenfassend kann festgestellt werden: Übungstage sollten genutzt werden, insbesondere auch von Erstlingshundeführer- und führerinnen, wird einigen von ihnen an so einem Tag ersteinmal bewusst, welche Anforderungen die AZP hat und das es Sinn macht ihren Kopov nicht zu früh, für die Prüfungen anzumelden, da der Kopov zu den Spätentwicklern zählt. Die Anlagenzuchtprüfung (AZP) kann bis zum dem Kalendermonat in dem der Hund ein Alter von 27 Monaten erreicht absolviert werden.